Gefährdungen und Abweichungen erkennen, bevor daraus Probleme werden
PIBSI führt projektbezogene Baustellenbegehungen durch und unterstützt Bauherren, Projektleitungen und Unternehmen dabei, den tatsächlichen Stand des Arbeitsschutzes auf der Baustelle systematisch zu betrachten und relevante Feststellungen nachvollziehbar zu dokumentieren.
Was wird bei einer Baustellenbegehung geprüft?
Der Umfang richtet sich nach Projekt, Tätigkeiten und Auftrag. Im Mittelpunkt stehen die tatsächlich vorhandenen Arbeitsbedingungen und erkennbare Arbeitsschutzthemen.
Persönliche Schutzausrüstung
Beobachtung der Verwendung erforderlicher persönlicher Schutzausrüstung im Rahmen der Begehung.
Absturzgefährdungen
Betrachtung erkennbarer Gefährdungen bei Arbeiten in der Höhe und an Absturzkanten.
Verkehrswege
Betrachtung von Zugängen, Verkehrswegen, Baustellenverkehr und Arbeitsbereichen.
Elektrische Gefährdungen
Erkennbare arbeitsschutzrelevante Auffälligkeiten im Zusammenhang mit elektrischen Betriebsmitteln und Anlagen.
Arbeitsmittel & Baustelle
Betrachtung sichtbarer Gefährdungen im Zusammenhang mit Arbeitsmitteln und Baustellenorganisation.
Schnittstellen
Besonderes Augenmerk gilt Situationen, in denen Tätigkeiten verschiedener Unternehmen aufeinandertreffen.
Von der Begehung zur nachvollziehbaren Maßnahme
Begehen
Die Baustelle wird entsprechend dem vereinbarten Umfang betrachtet.
Erfassen
Relevante Feststellungen werden strukturiert aufgenommen.
Dokumentieren
Die Ergebnisse werden nachvollziehbar für die Projektorganisation dokumentiert.
Nachverfolgen
Bei wiederkehrender Betreuung kann die weitere Bearbeitung festgestellter Themen betrachtet werden.
Einmalige oder regelmäßige Baustellenbegehungen
Baustellenbegehungen können sowohl als einzelne fachliche Bestandsaufnahme als auch regelmäßig während eines Projekts durchgeführt werden.
- Einmalige Baustellenbegehung
- Regelmäßige projektbegleitende Begehungen
- Unterstützung vorhandener HSE-Teams
- Begehungen im Rahmen der Baustellenkoordination
- Begehungen im Rahmen des HSE-Managements
- Projektbezogene Dokumentation
Häufige Fragen zu Baustellenbegehungen
Was ist eine Baustellenbegehung im Arbeitsschutz?
Bei einer Baustellenbegehung werden die tatsächlichen Arbeitsbedingungen vor Ort betrachtet. Relevante Feststellungen können dokumentiert und für die weitere Bearbeitung im Projekt aufbereitet werden.
Wie oft sollte eine Baustelle begangen werden?
Es gibt keinen für alle Projekte passenden Standardrhythmus. Häufigkeit und Umfang sollten sich unter anderem nach Projektgröße, Tätigkeiten, Gefährdungen, Baufortschritt und organisatorischem Bedarf richten.
Erstellt PIBSI einen Begehungsbericht?
Der vereinbarte Leistungsumfang kann eine nachvollziehbare Dokumentation der relevanten Feststellungen und Maßnahmen umfassen.
Kann PIBSI regelmäßige Begehungen übernehmen?
Ja. Für länger laufende Projekte kann ein projektbezogener Begehungsrhythmus vereinbart werden.
Ersetzt eine Baustellenbegehung die Gefährdungsbeurteilung?
Nein. Die Baustellenbegehung kann wichtige Erkenntnisse liefern, ersetzt aber nicht die gesetzlichen Pflichten der jeweiligen Arbeitgeber zur Gefährdungsbeurteilung und Umsetzung erforderlicher Maßnahmen.
Kann eine Begehung mit HSE-Management oder Baustellenkoordination kombiniert werden?
Ja. Baustellenbegehungen können Bestandteil einer umfassenderen HSE- oder Baustellenbetreuung sein.
Weitere Leistungen
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